Samstag, August 19, 2006
10:10Uhr:
Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich in Zürich vor dem Gate E35 und warte auf das boarding. Die Fragen - beim einchecken des Gepäcks – durch das American Airlines Personal waren echt genial.
Beispiel:
Seit wann besitzen sie ihren Koffer?
Wer hat den Koffer gekauft?
Mit wem haben sie gepackt?
Wie lange haben sie gepackt?
Wieso fliegen sie von Zürich aus nach Dallas und nicht von einem deutschen Flughafen?
Und so weiter und so fort....
Des weiteren habe ich eine kleine grüne Karte bekommen, welche ich ausfüllen muss um in die Vereinigten Staaten einreisen zu dürfen. Auch diese Fragen sind sehr...naja sehr speziell:
„...or are you seeking entry to engage in criminal or immoral activities?“
oder:
„Have you ever been or are you now involved in espionage or sabotage; or terrorist activities; or genocide; or between 1933 and 1945 were you involved, in any way, in persecutions associated with Nazi Germany or its allies?“
Würde mich schon mal interessieren was passiert wenn ich auf die letzte Frage mit „Yes“ antworte.
16:00Uhr (Ortszeit Dallas):
Die letzten Kilometer im Flugzeug vor der Landung in Dallas waren echt heftig, hat nur noch gerüttelt. Dachte schon, dass ich im Europapark in ner Achterbahn bin.
Und musste alles recht schnell gehen. Durch alle Sicherheitschecks durch das Gepäck abholen und wieder einchecken. Dem System des „re-check ins“ hab ich aber nicht so recht getraut. Man hat nämlich das Gepäck wieder auf eines von circa 4 Gepäckbändern legen (also ohne, dass vorher von dem Personal überprüft wurde, ob der Koffer auch wirklich dort hin muss).
Gleich nach der zweiten Sicherheitskontrolle ging es zum boarding. Schließlich kamen wir in Vancouver mit einer viertel Stunde Verspätung an.
18:00Uhr (Ortszeit Vancouver; entspricht 5Uhr morgens in Deutschland, also -9 Stunden):
Ziemlich übermüdet kam ich endlich in Vancouver an. Auch hier musste wieder ein Zettel ausgefüllt werden (jedoch hielten sich die Fragen - im Gegensatz zu den aus den USA - in Grenzen).
Kaum Gepäckband angekommen wurde meine Zweifel über das check-in System in Dallas bestätigt. Naja jedenfalls nur zum Teil. Lediglich einer von meinen zwei Koffern drehte auf dem Laufband seine Bahnen.
Okay warte ich halt noch ein bisschen. Vielleicht kommt ja noch was...
Pustekuchen. Es tat sich einfach nichts. Also schnell zum Schalter von AA um zu erfragen, wo den der andere Koffer ist. Ach ja ist klar immer noch in Dallas. Lt. der Angestellten wurde mein Koffer geröntgt und konnte deshalb nicht mehr rechtzeitig ins Flugzeug gebracht werden.
Na super!
Die Dame versicherte mir aber, dass sie das Gepäck sofort zu mir (zur Gastfamilie) liefern, wenn es ankommt. Wahrscheinlich noch am Samstag um Mitternacht.
Okay weitergehts dachte ich mir und bin nach ausfüllen aller Formalitäten zum Exit gegangen um endlich zur Gastfamilie (und damit in ein Bett) zu kommen. Da aber noch nicht alle Studenten da waren mussten wir noch warten. Also habe ich mich mit einem Cesar (keine Ahnung wie man ihn richtig schreibt) aus Venezuela zusammengehockt um erstmal ein Bier zu trinken ;-). Und dann ging es auch endlich um 20:00Uhr los. Kurz vor neun war es endlich soweit. „Home sweet home!“
Barbara begrüßte mich herzlich und stellte mich den anderen Studenten vor. Einer aus der Schweiz einer aus Österreich und 2 aus Venezuela.
Ich teile mir mein Zimmer mit Ivan, einem der 2 Schüler aus Venezuela. Scheint ein ganz netter Kerl zu sein, auch wenn er die letzte Nacht mindestens 2 Wälder abholzt hat. Durch meinen akuten Schlafmangel (mehr als 25 Stunden auf den Beinen und lediglich 1-2 Stunden im Flugzeug geschlaffen) war dies jedoch verkraftbar.
Die Wohnung ist ganz in Ordnung. Wir haben einen Fernseher und Kühlschrank, ne eigene Waschmaschine usw. Lediglich das Bad könnte ein bisschen größer ausfallen. Doch im großen und ganzen sicherlich nicht die schlechteste Unterkunft.

Und die 2 Hunde scheinen auch ganz in Ordnung zu sein. Da ich mich ja bei den Hunderassen so gut auskenne, kann ich euch nur eine grobe Beschreibung geben: Mittelgroß!
Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich in Zürich vor dem Gate E35 und warte auf das boarding. Die Fragen - beim einchecken des Gepäcks – durch das American Airlines Personal waren echt genial.
Beispiel:
Seit wann besitzen sie ihren Koffer?
Wer hat den Koffer gekauft?
Mit wem haben sie gepackt?
Wie lange haben sie gepackt?
Wieso fliegen sie von Zürich aus nach Dallas und nicht von einem deutschen Flughafen?
Und so weiter und so fort....
Des weiteren habe ich eine kleine grüne Karte bekommen, welche ich ausfüllen muss um in die Vereinigten Staaten einreisen zu dürfen. Auch diese Fragen sind sehr...naja sehr speziell:
„...or are you seeking entry to engage in criminal or immoral activities?“
oder:
„Have you ever been or are you now involved in espionage or sabotage; or terrorist activities; or genocide; or between 1933 and 1945 were you involved, in any way, in persecutions associated with Nazi Germany or its allies?“
Würde mich schon mal interessieren was passiert wenn ich auf die letzte Frage mit „Yes“ antworte.
16:00Uhr (Ortszeit Dallas):
Die letzten Kilometer im Flugzeug vor der Landung in Dallas waren echt heftig, hat nur noch gerüttelt. Dachte schon, dass ich im Europapark in ner Achterbahn bin.
Und musste alles recht schnell gehen. Durch alle Sicherheitschecks durch das Gepäck abholen und wieder einchecken. Dem System des „re-check ins“ hab ich aber nicht so recht getraut. Man hat nämlich das Gepäck wieder auf eines von circa 4 Gepäckbändern legen (also ohne, dass vorher von dem Personal überprüft wurde, ob der Koffer auch wirklich dort hin muss).
Gleich nach der zweiten Sicherheitskontrolle ging es zum boarding. Schließlich kamen wir in Vancouver mit einer viertel Stunde Verspätung an.
18:00Uhr (Ortszeit Vancouver; entspricht 5Uhr morgens in Deutschland, also -9 Stunden):
Ziemlich übermüdet kam ich endlich in Vancouver an. Auch hier musste wieder ein Zettel ausgefüllt werden (jedoch hielten sich die Fragen - im Gegensatz zu den aus den USA - in Grenzen).
Kaum Gepäckband angekommen wurde meine Zweifel über das check-in System in Dallas bestätigt. Naja jedenfalls nur zum Teil. Lediglich einer von meinen zwei Koffern drehte auf dem Laufband seine Bahnen.
Okay warte ich halt noch ein bisschen. Vielleicht kommt ja noch was...
Pustekuchen. Es tat sich einfach nichts. Also schnell zum Schalter von AA um zu erfragen, wo den der andere Koffer ist. Ach ja ist klar immer noch in Dallas. Lt. der Angestellten wurde mein Koffer geröntgt und konnte deshalb nicht mehr rechtzeitig ins Flugzeug gebracht werden.
Na super!
Die Dame versicherte mir aber, dass sie das Gepäck sofort zu mir (zur Gastfamilie) liefern, wenn es ankommt. Wahrscheinlich noch am Samstag um Mitternacht.
Okay weitergehts dachte ich mir und bin nach ausfüllen aller Formalitäten zum Exit gegangen um endlich zur Gastfamilie (und damit in ein Bett) zu kommen. Da aber noch nicht alle Studenten da waren mussten wir noch warten. Also habe ich mich mit einem Cesar (keine Ahnung wie man ihn richtig schreibt) aus Venezuela zusammengehockt um erstmal ein Bier zu trinken ;-). Und dann ging es auch endlich um 20:00Uhr los. Kurz vor neun war es endlich soweit. „Home sweet home!“
Barbara begrüßte mich herzlich und stellte mich den anderen Studenten vor. Einer aus der Schweiz einer aus Österreich und 2 aus Venezuela.
Ich teile mir mein Zimmer mit Ivan, einem der 2 Schüler aus Venezuela. Scheint ein ganz netter Kerl zu sein, auch wenn er die letzte Nacht mindestens 2 Wälder abholzt hat. Durch meinen akuten Schlafmangel (mehr als 25 Stunden auf den Beinen und lediglich 1-2 Stunden im Flugzeug geschlaffen) war dies jedoch verkraftbar.
Die Wohnung ist ganz in Ordnung. Wir haben einen Fernseher und Kühlschrank, ne eigene Waschmaschine usw. Lediglich das Bad könnte ein bisschen größer ausfallen. Doch im großen und ganzen sicherlich nicht die schlechteste Unterkunft.

Und die 2 Hunde scheinen auch ganz in Ordnung zu sein. Da ich mich ja bei den Hunderassen so gut auskenne, kann ich euch nur eine grobe Beschreibung geben: Mittelgroß!